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Neckar-Erlebnis-Tal (N.E.T.) und Neckartal-RangerDas „Neckar-Erlebnis-Tal“ (N.E.T) ist ein Zusammenschluß (Verein) der am 24.01.01 gegründet wurde.
Das Ziel ist die Entwicklung und Präsentation der touristischen Potentiale des Oberen Neckartals, deren Ausbau und Vermarktung im Einklang mit Natur und Landschaft.
In diesem Verein beteiligten sich die Städte Sulz am Neckar, Horb am Neckar und Rottenburg am Neckar sowie die Gemeinden Eutingen im Gäu, Starzach sowie schon einige Organisationen aus der Region wie die Maximillian Ritterspiele aus Horb, die WTG Rottenburg, der Verkehrsverein Sulz und der Angel- u. Naturschutzverein Weitingen (ANV).
Der Verein Neckar-Erlebnis-Tal vereinigt Städte und Gemeinden im Schnittpunkt von drei Landkreisen und drei Regierungspräsidien. Diese Kommunen stellen sich damit der politischen Herausforderung, Verwaltungsgrenzen zu überwinden und gemeinsame Aufgaben in neuen Organisationsstrukturen zu bewältigen. Erwähnenswert ist, daß dadurch strukturelle Schwächen gemildert werden sollen, die im Zuge neuen Verwaltungsgrenzen der Kreis- und Gebietsreform vor fast 30 Jahren entstanden sind. Der weitgehend unberührte Flußlauf des Neckars zwischen Sulz und Rottenburg bietet zahlreichen seltenen Tier- und Pflanzenarten Lebensraum. Der Besucher findet hier ein einmaliges Naturerlebnis. Im Vordergrund des interkommunalen Projekts N.E.T steht deshalb die Verbindung von Natur- und Landschaftsschutz mit sanfter Tourismusnutzung mit dessen Lenkung und Information.
Hierfür wurden die Neckartal-Ranger ins Leben gerufen. Der Angel- und Naturschutzverein Weitingen, Gründungsmitglied des N.E.T hat sich bereit erklärt diesen Dienst ehrenamtlich zu übernehmen und vor allem an den Wochenenden im Tal präsent zu sein. Vornehmliche Aufgabe soll sein: als Auskunftspersonen zur Verfügung zu stehen, Erste-Hilfe bei Pannen oder Unfällen/Notfällen zu leisten, Hinweise auf Attraktionen und Sehenswürdigkeiten zu geben, und insbesondere auf besonders schützenswerte und sensible Bereiche des Tales hinzuweisen. Beispielhaft wären hier die Jagd- und Brutbiotope des Eisvogels zu benennen. Ggf. werden die „Nichtwissenden Störer“ auf Ihr Fehlverhalten hingewiesen und bei Unbelehrbarkeit aus dem Bereich verwiesen. Bei den Kontrollgängen werden gleichzeitig der Zustand der Radwege überwacht und kleinere Mängel selbst behoben. Größere Probleme werden den örtlich zuständigen Kommunen gemeldet.
Des Weiteren ist es das Ziel des ANV Schutzstrategien für das empfindliche Ökosystem mit seinen Tierren zu entwickeln. So werden zum bsp. Flyer mit Verhaltensregeln an Kanu- und Bootstouristen verteiltFestgestellter Müll wird fachgerecht entsorgt sofern kein Verursacher ermittelt werden kann. Festgestellte oder Tot aufgefundene seltene oder bedeutsame Tiere werden bei Kontrollgängen kartiert. Auf Wunsch werden auch naturkundliche Führungen angeboten oder vermittelt.
Die Neckartal-Ranger sind mit dem eigens hierfür beschafften Jeep, drei Pferden, mit Moutainbikes auf den Radwegen sowie mit Kajaks auf den Gewässern präsent um eine ideale Betreuung und Lenkung der Freizeitsuchenden zu gewährleisten. Die hierbei entstehende Arbeit erfolgt ehrenamtlich und in Absprache mit den Initiatoren. Das Wohlergehen und die geringstmögliche Störung der Flora und Fauna liegt den Neckartal-Rangern am Herzen.
Zur Erkennbarkeit werden identische Kleidungstücke mit aufgedruckten Logos des N.E.T und der Neckartal-Ranger getragen. Schon heute wird das Obere Neckartal touristisch genutzt, vor allem aus dem Ballungsraum um Stuttgart. Der Neckartal-Radweg gehört zu den beliebtesten Radwegfernverbindungen in Europa. Wanderstrecken, Sportangebote wie etwa Golfen oder Kajak- und Kanufahrten locken zahlreiche Tagestouristen ins Tal.
Allerdings stoßen diese noch auf Lücken in Infrastruktur und Angebot. Erarbeitet hat man auch ein gemeinsames Informationssystem. Schilder sollen dazu beitragen, daß die Besucherströme gelenkt und so besonders sensible Bereiche vor unkontrollierter Nutzung geschützt werden. Gleichzeitig soll auf Sehenswürdigkeiten und gastronomische Angebote hingewiesen werden.
Die Planung enthalten darüberhinaus Investitionsprojekte, die in den kommenden zehn Jahren schrittweise realisiert werden sollen. Hierzu zählt der Ausbau des Radwegs, der Bau von Lagerplätzen und Bootsanlegestellen. „Wildes“ Campen, Müllablagerungen sowie Zerstörungen an den Ufern und in Schutzgebieten sollen dadurch vermieden werden. Den erholungssuchenden Besuchern wird eine naturschonende Nutzung des Oberen Neckars ermöglicht. Die Erfahrung der Neckartal-Ranger soll auch in der Arbeitgruppe Initiativkreis „Mensch und Erholungsraum Neckar“, deren der Vorsitzende Harald Dold angehört, einfließen.
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